Musik und Klima

Besser machen.

Warum Musik Teil des Problems ist...

...und was wir dagegen tun können
Musik ist Teil des Problems. Die flächendeckende und permanente Verfügbarkeit von Musik auf höchstem Niveau erkaufen wir uns mit immensem Mobilitätsaufwand, Bergen an Elektroschrott und hohen Energiekosten, die nicht wir, sondern unsere Nachkommen bezahlen werden.
2007 begann die britische NGO Julie’s Bicycle, systematisch die Umweltbelastungen durch verschiedene Kultursparten zu erforschen.
Seither ist viel geschehen. Julie’s Bicycle hat zahlreiche Dossiers und Leitfäden für Veranstalter herauszugeben. Andere haben das Beispiel aus England aufgegriffen. In Deutschland wurde 2009 die Green Music Initiative gegründet, die sich auf eine Verbesserung der Energiebilanz großer Popfestivals konzentriert. Im klassischen Sektor bemühen sich viele Konzerthäuser um eine verbesserte Energiebilanz und legen ihrem Publikum nahe, mit dem ÖPNV anzureisen. Vereinzelt wird auch die C02-Belastung durch Flugreisen finanziell kompensiert.

Eine (unvollständige) Übersicht:

Content vs. Klima? – Merle Krafeld (Van-Magazin): Klimabewusstsein in der klassischen Musikszene

Helsinborg – ausgeflogen – Merle Krafeld (Van-Magazin): Europas erstes Konzerthaus, das komplett auf Flüge verzichtet.

Kyle Devine – Decomposed – Spex-Magazin: Umweltbelastung durch Streaming

Ökobilanz – Deutschlandfunk: CO2-Kompensation in der klassischen Musik

Schluss mit Indie – Spex-Magazin: Umweltbelastung durch Festivals

Und nach dem Konzert aufforsten – neue musikzeitung: CO2-Kompensation in der Popmusik