Musik und Klima

Einfach anfangen!

Die Zukunftswerkstätten Musik und Klima

Was kann man tun? Ein erste Schritt kann zum Beispiel sein: Gleichgesinnte suchen, um sich gemeinsam genau diese Frage zu stellen und nach eigenen Handlungsspielräumen zu suchen. Auch wir haben so begonnen: Ohne eine detailliert durchgeplante Agenda und ohne vorher im Detail zu wissen, was dort im Einzelnen geschehen würde, haben wir zu mehreren interdisziplinären „Zukunftswerkstätten Musik und Klima“ eingeladen.

Hamburg, Ludwigsburg, Paderborn (Januar bis März 2020)

(Die Zukunftswerkstatt in Ludwigsburg: Ein Video von Stefan Adam)

Wie kann mit Musik und Kultur das Klimabewusstsein befördert werden? Kann aus “Verzicht” und “Verbot” Verschönerung werden? An welchen Stellen können Kulturinstitutionen auf sinnvolle Weise die eigene Umweltbilanz verbessern? Warum spiegelt sich in den gegenwärtigen Klimaprotesten nicht die kulturelle Vielfalt unseres Landes wider? Und wie klingt “Postwachstumsmusik”?
Fragen wie diese wurden im Rahmen dreier interdisziplinärer Zukunftswerkstätten bearbeitet (der vierte Termin musste wegen der beginnenden Corona-Pandemie ausfallen). An den Werkstätten beteiligten sich rund einhundert Teilnehmer*innen. Sie waren zwischen 14 und ca. 70 Jahren alt und kamen aus der Klima- und Transformationsforschung, Theologie und Pädagogik, Umweltbewegung und Sozialwissenschaft, aus Journalismus, Kulturmanagement, Lokalpolitik und Sozialarbeit sowie aus den unterschiedlichsten Musik- und Kulturinstitutionen (Orchester, Musikschulen, Konzerthäuser, Museen, Hochschulen, Chöre, Theater).

Arbeitsergebnisse und Materialien
>> Städteübergreifende Dokumentation als pdf-Download
>> Weitere Materialien

Wien (Januar 2021)

„Was hat Musik eigentlich mit dem Klima zu tun?“ Im Januar 2021 veranstaltete die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien eine fünftägige Zukunftswerkstatt zu dieser Frage.

Der eröffnende Impulsvortrag von Bernhard König fand, so wie die restlichen Workshops und Teamteaching-Einheiten, in digitaler Form statt.
Weitere Informationen auf der Homepage der grünen mdw.